care | Über Glaubwürdigkeit und Authentizität

Feinporige Haut, der typische Glow, ein ebenmäßiger Teint, da wurde jemand entweder von der Natur gesegnet oder es wurde ordentlich in die Filter-Kiste gegriffen. Inzwischen sollte es eigentlich niemandem mehr schwer fallen, den Unterschied zwischen Natur und Photoshop zu benennen. Trotzdem sieht man extrem stark bearbeiteten Bilder auf Instagram und Co. jeden Tag. Auch die Kommentare unter diesen Bildern sind stets die gleichen: „Du bist so schön“, „Deine Haut ist einfach perfekt“, „Warum kann ich nicht so aussehen“. Ganz ehrlich: Tomaten auf den Augen?! Wir reden hier von Bildern, die in etwa so aussehen, als würde man bei Madame Tussaud’s eine Wachsfigur abfotografieren. Ein vollkommen ebenmäßiges Hautbild, gleichzeitig ohne Mimik oder Ausdruck. Wie kann so etwas erstrebenswert sein bzw. wie kann man hier nicht erkennen, dass selbst die Person auf dem Bild nicht wirklich aussieht wie die Person auf dem Bild?!

Ok, ganz ehrlich, ich würde auch jederzeit einen fiesen Pickel abdecken, bevor ich ein Bild online stelle. Aber mich bis zur Unkenntlichkeit zu bearbeiten, das nimmt einem doch keiner ab. Der Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram hat in Zeiten der Überperfektionierung den Vorstoß gewagt, etwas mehr Natürlichkeit und Realität in das längst nicht mehr „instant“ Medium zu bringen. Aber auch wenn der Ansatz gut gemeint war, manche Dinge, die unter genanntem Hashtag ablaufen, sind inzwischen mitunter echt lächerlich… oder ist das schon Satire? #wokeuplikethis ist jedes Mal ziemlich glaubwürdig, wenn man sich topgestylt mit einem Kaffee im aufgewühlten Hotelzimmerbett räkelt und die frischen Blumen laissez-faire daneben drapiert wurden.

Vermutlich sind aber die beiden Extreme zwischen überbearbeiten Bildern und dem Streben nach Authentizität/Natürlichkeit nur ein Ausdruck dessen, was jeder irgendwie schon immer vermutet hat: das Leben ist nicht nur eitel Sonnenschein, man kann nicht immer fit und ausgeschlafen aussehen, ein Eintopf ist keine Acaibowl und einfach auf dem Sofa abhängen ist nun mal nicht so instagrammable wie eine Trainingseinheit am Morgen. Ein Post und die damit verbundenen Likes zählen für viele Instagram-Nutzer jedoch immer noch als Währung für Popularität. Also lieber mal ein Bild machen, auch wenn es nicht das beste Motiv ist… Wozu gibt es schließlich Filter! Hauptsache content liefern, denn sonst springen Follower ab. Kann es das tatsächlich sein? Vergrault man Leser, wenn man sich mal ganz natürlich zeigt? Auf diesem Bild trage ich ausschließlich ein wenig Mascara, es wurden keinerlei Filter oder Weichzeichner verwendet. Man sieht, dass ich an der Nase zu Rötungen neige, trotz täglicher Verwendung eines Lichtschutzfaktors Pigmentflecken habe und super viele Baby-Haare eine Party auf meinem Kopf feiern. Ist dieses Bild nun einfach unprofessionell oder authentisch?

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Heutzutage ist längst klar, professionelle Blogger verdienen mit ihren Blogs Geld und leben davon. Hochwertiger Content und gute Bilder sind ihr Aushängeschild. Genau deshalb sieht man bei eben diesen Blogs inzwischen nur noch selten extrem bearbeitete Bilder, denn auf Dauer geht es um Qualität und Glaubwürdigkeit. Beautyblogs, auf deren Seiten mir Weichzeichner direkt schon ins Auge springen, klicke ich in der Regel direkt weg. Affiliate Links hingegen gelten bei vielen Lesern immer noch als absolutes No go und werden mit mangelnder Glaubwürdigkeit gleichgesetzt. Professionelle und große Blogs investieren viel Zeit und Mühe in ihre Posts, weshalb sollen sie dann nicht damit auch Geld verdienen? Meiner Meinung nach ein (Neben-)Job wie jeder andere. Wird hilfreicher, passender und kritischer Content geliefert, profitieren  auch die Leser von Affiliate Links. Ein lesenswerter Artikel zu diesem Thema kommt übrigens von Pinkpetzie. Mich schrecken Affiliate Links also überhaupt nicht ab, solange es alles in allem ins Konzept des Blogs passt und man beim Lesen merkt, dass hier nicht nur lieblos irgendwelche Pressemitteilungen kopiert wurden.

Ich finde, Leser sollten sich bewusst machen, was man letztenlich kritisiert.  Ordentlich gekennzeichntete Affiliate Links haben bei mir nichts mit mangelnder Glaubwürdigkeit zu tun. Ein Beautyblog hingegen, der den Lesern im Grunde ausschließlich stark bearbeitete Bilder zeigt, halte ich für weitaus unglaubwürdiger.

Mit diesem abrupten Wechsel in den Beauty- und Skincarebereich kann ich Euch auch gestehen: beim Schreiben dieses Artikels hatte ich zu Beginn eine ganz andere Intention. Es ging mir nicht darum, mal ordentlich vom Leder zu lassen. Eigentlich wollte ich den Absprung dazu schaffen, dass sich eine schöne Haut und Authentizität mit der richtigen Pflege nicht ausschließen.

Dabei möchte ich betonen, dass ich von der breiten Masse der Bevölkerung rede. Ich schließe Personen, die unter Hauterkrankungen (Rosacea, Akne, Couperose, Neurodermitis, etc.) leiden natürlich aus, denn hier kann der Weg zu schöner Haut mitunter langwierig und kräftezehrend sein.

Viele „Hautprobleme“, sind in der Regel keine so massiven Probleme, als dass sie sich nicht mit der richtigen Pflege in den Griff bekommen ließen. An dieser Stelle will ich nicht auf einzelne Basics oder Inhaltsstoffe eingehen (dazu hier und hier mehr). Es geht mir auch nicht um spezielle Produktempfehlungen, sondern schlicht und ergreifend um zwei grundlegende Konzepte, die in der Hautpflege mindestens so wichtig sind wie die eigentlichen Pflegeprodukte. Ich habe festgestellt, dass es oft diese zwei Punkte sind, die für eine wirksame Pflegeroutine einfach nicht ausreichend berücksichtigt werden: Geduld und Regelmäßigkeit.

Geduld

3 Wochen eine neue Creme verwendet und Du siehst noch keinen Effekt? Skandal!! Das Produkt am besten direkt in die Tonne treten. Nein mal im Ernst, unsere Haut ist zwar ein sehr dynamisches Organ, aber dennoch benötigt die Erneuerung und das Durchlaufen eines Hautzyklus‘ eine gewisse Zeit. Daher sollte man neuen Pflegeprodukten mindestens 6-12 Wochen geben, bevor man ein Urteil fällt.

Regelmäßigkeit

Eigentlich selbstredend, dass die einmalige Anwendung eines Produkts nicht ausreichend ist, um einen Effekt zu erzielen. Dafür muss man am Ball bleiben und sich eine gewisse Basisroutine aneignen, die man mit konsequent und dauerhaft durchführt. Dazu kommt ein Anteil variabler Schritte, die man auf aktuelle Bedürftnisse der Haut anpasst.

Morgen – am Wiki-Wednesday – gibt es dann wieder mehr Fakten zu einem INCI, den ich lange kaum auf dem Schirm hatte und zu dem die Anregung von einer lieben Leserin kam. Heute aber wüsste ich zu gern von Euch: was sind Eure Gedanken zum Thema Glaubwürdigkeit und Authentizität in sozialen Medien und der Beauty-/Skincare-Blog Kultur?

care | come as you are

15 Gedanken zu “care | Über Glaubwürdigkeit und Authentizität

  1. Vielleicht lese ich die richtigen Blogs/habe die richtigen Insta Accounts abonniert…da wird im Skincare-Bereich nichts beschönigt und das mag ich.
    Was ich leider häufiger beobachte, dass Affilate Links nicht gekennzeichnet werden. Die Links stören mich nicht und machen den Blogger für mich auch nicht unglaubwürdig…im Gegenteil, als regelmäßiger Leser würde ich prinzipiell auch immer unterstützen. Nur, ich möchte das eben auch wissen…

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  2. Sarah, Du hast Poren. P O R E N! Tritt mir bitte so nicht mehr vor den Augen auf. Sonst klick ich Dich weg. Ich schwöre.
    Pia
    PS. Schön geschrieben. Gute Balance, sodass Du alles auf den Punkt bringst, ohne zugleich beleidigen zu müssen. Melani auf beautype hat neulich zur Bilderbearbeitung für Instagram-Fotos geschrieben. Vielleicht magst Du es lesen. Diesbezüglich habe ich gemischte Gefühle.
    Mir fällt gerade auf, dass ich selbst etwas zu Glaubwürdigkeit geschrieben habe; weiß leider nicht mehr, worum es ging…. Ich glaube, dass man sich dazu hin und wieder Gedanken macht bzw. machen muss. Bin damals jedoch ebenfalls zum selben Fazit gekommen, dass es damit irgendwann Schluß gemacht wird und dass die Leser es nicht mehr hinnehmen wollen. Glaubwürdigkeit ist unsere wichtigste Währung.

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    • Ja, OMG! Pia, es ist so schlimm- diese Poren, einfach überall!! :)))
      Melanie finde ich klasse ❤ Schön, dass sie das auch so geraderaus beschrieben hat, was sie mit ihre Bildern macht. Denn genau das meinte ich: es gibt nichts verwerfliches an tollen, professionellen und gerne auch bearbeiteten Bildern. Es muss einfach stimmig sein. Nur wer absolut übertreibt und dann auch dafür noch Beifall geklatscht haben will,… das ist mir einfach too much.

      Liebste Grüße,
      Sarah

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  3. Toller Beitrag!
    Ich folge mittlerweile auch keinen (oder nur noch wenigen) Accounts mehr, die ständig solche heftigst bearbeiteten Bilder hochladen. Da kann ich mir dann auch einfach irgendwelche Hochglanzmagazine anschauen, da wird genauso viel gephotoshopped!
    Bei der Sache mit den Hashtags musste ich übrigens etwas schmunzeln, weil ich mich gerade gestern mit einer Freundin darüber unterhalten habe 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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    • Vielen Dank :* Ich halte es tatsächlich ähnlich wie Du.
      Aber wie ich es gerade auch zu Pia gesagt habe: trotzdem habe ich absolut nichts gegen gute, profesionelle und auch bearbeitete Bilder. Nur wenn man es einfach übertreibt und es so offensichtlich eine Verzerrung der Realität ist, wirds mir zu viel…

      Liebe Grüße,
      Sarah

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      • Da stimme ich dir zu, generell ist es auch nicht verwerflich, seine Bilder zu bearbeiten und ich gucke mir ja auch gerne schöne Fotos an 😉
        Aber wie du auch sagst, man darf es nicht zu weit treiben!

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  4. Ich bearbeite natürlich meine Fotos – egal ob auf IG oder Blog. unbearbeitet gibt es lediglich meine Handyschnappschüsse auf IG und die sind weitaus häufiger als perfekt gestylte Hochglanzfotos 😉
    Aber mit bearbeiten meine ich lediglich sowas wie Pickel wegretuschieren (außer es geht um Foundations!), Weißabgleich, Zuschneiden, usw.
    Jeder schaut sich gerne schöne Fotos an, aber wenn es total unrealistisch wird, finde ich es auch blöd. Eine Bekannte von mir auf FB (Tonnen an Makeup, geht mit selbigem schlafen und steht als erstes auf und rennt ins Bad, wenn sie wo übernachtet usw) postet regelmäßig Fotos mit „Gammeln auf der Couch“ an einem Sonntag. Man sieht dann gestylte Haare, perfektes Makeup, Weichzeichner und schicke Klamotten – also ich sehe anders aus, wenn ich sonntags das Haus nicht verlasse…

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  5. Also ich bearbeite bei meinen Fotos wenn dann auch nur richtig fiese Pickel, damit diese meine Leser nicht gleich anspringen. Bei meinen Foundation Reviews zeige ich mich immer zuerst ungeschminkt, damit man den Vorher-/Nachher-Effekt gut erkennen kann. Da habe ich auch kein Problem mit. Zudem habe ich Rosazea. Accounts mit sehr weichgezeichneten Fotos folge ich nicht, denn da habe ich nichts von und verstehe auch nicht, dass das jemand schön findet.
    Zum Thema Affiliate Links, die kennzeichne ich direkt hinterm Link als Partnerlink und habe das Gefühl, dass ich damit ziemlich allein dastehe und das finde ich doof. Denn ich habe mir jetzt schon anhören dürfen, dass dies den Lesefluss beeinträchtigt. Andere kennzeichnen gar nicht oder machen da nur dieses Sternchen hinterm Link oder schreiben unterm Post, dass AL enthalten sind. Ich fände eine klare Regelung toll, an der sich dann alle zu halten habe. Im Beautybereich fällt die Kennzeichnung auch insofern schnell auf, dass, wenn alle 100 Blogger die gleiche Mascara bekommen haben und nicht jeder diese als PR Sample kennzeichnet. Wobei man dies ja zum Beispiel nicht machen müsste, aber für die Transparenz der Leserschaft macht man es dann doch. Ich bin jedenfalls pro Authentizität und Glaubwürdigkeit, finde es jedoch immer schwieriger einzuschätzen, wie authentisch und glaubwürdig so manch ein Blogger ist.

    Liebe Grüße
    Stephie

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    • Hallo Stephie,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine Einschätzung.
      Kann Dir in dem Gesagten nur voll zustimmen! Gerade bei Dir finde ich die Art der Darstellung immer sehr schön (und um beim Thema zu bleiben: auch sehr authentisch).
      Eine klare Regelung bezüglich der ALs wäre sicher toll, aber wenn wir ehrlich sind, wird sich das wohl nicht umsetzten lassen… schade eigentlich. Ich meine, oft erkennt man die ALs auch wenn sie nicht gekennzeichnet sind. Aber nicht jeder steigt da auch direkt durch, was dann leider viel zu oft genutzt wird, um die Leser an der Nase herum zu führen. Ich finde übrigens nicht, dass die Angabe eines Partnerlinks den Lesefluss stört. Letztendlich ist es ja der gesamte Artikel und nicht der kurze Einschub, der mich interessiert 😉
      Ich persönlich verwende (noch) keine AL. Vielleicht wird sich das in Zukunft ändern, vielleicht auch nicht. In jedem Fall werde ich dies dann auch immer (ähnlich wie Du) angeben, ich finde da ist auch nichts dabei.

      Liebste Grüße,
      Sarah

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  6. Ein toller Artikel zu einem sehr wichtigen Thema! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Hastag #fürmehrrealitätaufinstagram bislang gar nicht kannte und ich habe mir mal schnell angeguckt, was es darunter alles so für bilder gibt – vom Eintopf, der aussieht, wie schonmal gegessen bis zum im Dessous in der leeren Küche mit Proteinshake in der Hand Posen, ist da ja wirklich alles dabei 😀 Sehr interessant…
    Ich habe selbst ein paar Mädels in meinem Instagramfeed, die ihre Bilder teilweise bis zur Unkenntlichkeit „verschönern“ und die ich im echten Leben vermutlich niemals auf der Straße erkennen würde. Die haben sogar echt viele Follower und viele Kommentare, wie du sie im Post beschrieben hast. Aber ganz ehrlich? Die Kommis sind genauso fake, wie das Bild an sich. Man schreibt genauso wenig seine echte Meinung unter ein grandios schlecht bearbeitetes Bid, wie die Person ihre echten Hautzustand zeigen wird. Natürlich gibt es immer wieder Hater, aber in der Szene wo gegenseitiges herzen und kommentieren angesagt ist, wird niemand jemanden vergraulen und ihm an den Kopf werfen, dass man die retuschierte Haut blöde findet. Also schreibt man ein paar Herzsmileys, plus ein hübsche Maus und zieht zum nächsten Bild. Auch das ist Instagram.
    Zu deiner Frage, ob dein Bild unprofessionell ist oder authentisch, kann ich ganz klar sagen, dass es in deinem Fall authentisch ist. Auf einem Blog der davon lebt eine Art Zeitschriften-Abklatsch zu sein und eine Überrealität darstellt, wäre es mit Sicherheit fehl am Platz. Aber bei Blogs, die ernsthaft über Hautpflege schreiben, ist es zumindest angebracht auch mal die ungeschminkte Wahrheit zu zeigen. Es als Muss zu betrachten, finde ich auch immer heikel, schließlich sollte jeder selbst entscheiden, wie er sich dem world wide web präsentiert. Unprofessionell wird es erst dann, wenn man das retuschierte Gesicht zusammen mit einem Produkt präsentiert und man behauptet, das echte Ergebnis davon zu zeigen. Das wäre dann nämlich schon ein Betrug am Leser – aber nunja, große Marken machen es mit ihren großen Kampagnen (Julia Roberts hüstel) ja auch tagtäglich….
    So viel zu dem Thema, das ließe sich bestimmt noch um viele Gedanken ergänzen, dir noch einen schönen Abend 🙂

    Liebst ♥
    Lea Christin

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    • Hallo Lea Christin,

      vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Finde Deine Haltung zu diesem Thema sehr erfrischend und finde mich darin absolut wieder. Wie immer sage ich hier einfach: balance is the key. Solange man nicht übertreibt, ist das alles kein Thema.

      Liebste Grüße,
      Sarah

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  7. Hej Sarah,

    wundervoller Artikel! Das ist aber auch wirklich ein schwieriges Thema, das du da thematisiert hast. Ich habe da auch schon drüber nachgedacht. Problematisch ist in Bezug auf den Beauty Blog und die bearbeiteten Bilder für mich folgendes: Wer einen Beauty Blog führt und über Make-up Techniken und Make-up im Allgemeinen spricht, der ist für mich nicht authentisch, wenn er ständig Bilder hochlädt, die aussehen wie die Bauersfrau von Nebenan. Solchen Bildern würde ich nie abnehmen, dass dahinter jemand steckt, der Ahnung vom Schminken hat. Natürlich ist das ein krasser Kontrast. Aber wenn man das weiter spinnt, dann glaubt die Gesellschaft leider eher solchen Menschen, das sie Wissen was sie tun, als solchen, die nicht fett geschminkt sind. Für mich hört ab einem bestimmten Grad aber auch dort die Authentizität wieder auf und ich würde mich dir anschließen. Leider ist die Gesellschaft echt schwierig und kaum umzulenken, wenn sie erstmal einen Weg eingeschlagen hat. Und das ist wiederum etwas, das ich so unsagbar schade finde und der Grund warum ich total hinter deinen Worten stehe! Ich kann nicht verstehen warum Menschen immer das denken und glauben wollen, was die Mehrheit der Menschen denkt. Warum wollen sich alle immer möglichst gut präsentieren und hübsch aussehen, anstatt einfach zu sein wer sie sind? Um dann mit ihrem Selbst zu punkten? Wirklich schade! Aber umso mehr freue ich mich über deine Sichtweise, da bin ich ganz bei dir =)

    Liebe Grüße,
    Vera

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