care | give me PHA: drei Produkte von Neostrata im Check

Bisher habe ich kaum Produktempfehlungen ausgesprochen oder Reviews verfasst, da Hautpflege ein sehr individuelles Thema ist. Hauttyp, Pflegegewohnheiten, Problemstellen und nicht zuletzt persönliche Anforderungen sorgen dafür, dass des einen holy grail, für den anderen mitunter ein Reinfall sein kann.

Nachdem mich aber in Folge des INCI-Wiki Beitrags zu Gluconolacton und Polyhydroxysäuren im Allgemeinen, so viele Anschriften und Fragen zu möglichen Produkten erreichten, wollte ich das ändern. Deshalb habe ich die letzten drei Monate ein paar Produkte verwendet, die Gluconolacton und Polyhydroxysäuren enthalten.

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Doch bevor ich euch diese Produkte vorstelle, wollen wir uns kurz anschauen, weshalb Polyhydroxysäuren eigentlich so interessant für die Hautpflege sind.

Polyhydroxysäuren (PHAs)

Unter dem Schlagwort Polyhydroxysäure verbirgt sich eine Sammelbezeichnung für verschiedene Säuren, die sich aufgrund ihrer größeren Molekülstruktur durch eine definierte Eindringtiefe in die Haut auszeichnen und somit ein geringeres irritatives Potential als andere Säuren aufweisen.

  • Beispiele für Polyhydroxysäuren: Gluconolacton und Lactobionicsäure
  • geringes Irritationspotential, daher auch geeignet bei sensibler Haut, Couperose oder Rosacea
  • PHAs peelen die Haut sanft und verbessern so das Erscheinungsbild der Haut
  • antioxidative Wirkung
  • erhöhen die Hautfeuchtigkeit und stärken die Hautbarriere

Gluconolacton

Findet sich als natürlicher Bestandteil auch in unserer Haut. Es verfügt über stark hydratisierende Eigenschaften und ist daher ein perfekter Moisturizer. Aber Gluconolacton fällt zudem auch in die Kategorie der chemischen Peelings, milder als z.B. Glycolsäure, eignet es sich perfekt für empfindliche Haut, denn es trägt die oberste Hautschicht besonders sanft ab und fördert einen strahlenden Teint zutage. Des weiteren stärkt es die hauteigene Barrierefunktion, senkt die Empfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen (z.B. jetzt im Winter mit dem ständigen Wechsel von warmer und kalter Luft) und mildert Rötungen. Wer mehr zum Thema Gluconolacton erfahren will klickt sich hier rein.

Lactobionicsäure

Lactobionicsäure ist ein Patent aus dem Hause Neostrata®, welche aus Milchzucker gewonnen wird. Also auch hier entstammt die Säure einer natürlichen Substanz und hat nichts mit den Horrorvorstellungen mancher Leute zu tun, wenn sie das Wort „Säure“ im Zusammenhang mit Hautpflege hören. Stattdessen trägt auch Lactobionicsäure die Haut sanft ab, mildert Falten und Zeichen der durch UV-Strahlung verursachten Hautalterung und verfeinert zudem das Hautbild, indem vergrößerte Poren abgemildert werden. Ein weiterer Benefit ist die stark antioxidative Wirkung: Lactobionicsäure kann freie Radikale abfangen, die in der Haut z.B. durch Sonneneinstrahlung oder Zigarettenrauch entstehen. Besonders für Menschen mit empfindlicher Haut ist Lactobionicsäure gut verträglich, denn sie ist nicht irritierend und spendet tiefenwirksam Feuchtigkeit. Wer Probleme mit Pigmentflecken hat, sollte hier aufhorchen, denn Lactobionicsäure kann Pigmentflecken bei regelmäßiger Anwendung deutlich reduzieren.

Nach diesem kurzen Ausflug könnt ihr nun eventuell den Wirbel um Polyhydroxysäuren nachvollziehen. Um dem Ganzen auch in praktischer Hinsicht auf den Zahn zu fühlen, habe ich wie anfangs erwähnt in den letzten Monaten drei Produkte mit Polyhydroxysäuren getestet. Natürlich war Neostrata als PHA-Experte hierbei meine erste Anlaufstelle.

Neostrata Clarifying Facial Cleanser

Normalerweise reinige ich mein Gesicht mit einem Reinigungsöl, Waschgele haben sich bei mir einerseits wegen der Handhabbarkeit und andererseits wegen den schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit einfach nie durchsetzen können. Bisher konnte mich kein Waschgel dauerhaft überzeugen, denn oft waren sie zu aggressiv, hinterließen eine spannende und trockene Haut. Seit ich das Neostrata Waschgel in Gebrauch habe, muss ich sagen, dass ich von meinen Vorbehalten gegenüber dieser Reinigungsmethode teilweise abgerückt bin. Weil es sich schlichtweg anbietet, verwende ich das Waschgel nun öfter mal beim Duschen, ansonsten greife ich aber nach wie vor auf ein Öl zurück.

Das sagt Neostrata:

„4 % Gluconolacton, 0,3 % Triclosan, Pro-Vitamin B5, Kamillenextrakt.

Mildes, seifenfreies Reinigungsgel. Wirkt talgregulierend, antibakteriell, reinigt die Haut porentief und bereitet diese auf nachfolgende NeoStrata® Produkte vor. Ohne synthetische Duftstoffe.“

Inhaltsstoffe (INCI): Aqua, PEG-80 Sorbitan Laurate, Cocamidopropyl Betaine, Gluconolactone, Sodium Laureth Sulfate, Ammonium Laureth Sulfate, Propylene Glycol, Triethanolamine, Sodium Chloride, Anthemis Nobilis (Chamomile) Flower Extract, Panthenol, Glycine, Triclosan, Disodium Cocoamphodiacetate, Polyquanternium-10, Lauryl Alcohol, Ammonium Chloride, Propylparaben, Phenoxyethanol, Methylparaben.

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Beim Blick auf die Inhaltsstoffe sehe ich viel Gutes (allen voran das Gluconolacton, Kamillenextrakt, Panthenol und Glycin), aber auch viel problematisches (Sodium Laureth Sulfate/SLS, Parabene). Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht jeder mit diesem Waschgel zurechtkommt. Auch wird es wieder den regelmäßigen Aufschrei bezüglich Parabenen, harschen Tensiden und Triclosan geben – letzteres zugegebenermaßen nicht ganz unproblematisch. Dennoch muss ich sagen, dass es hier gilt, den Kosten-Nutzen-Faktor abzuwägen.

Wer zu sensibler Haut neigt, der sollte vermutlich eher die Finger von diesem Waschgel lassen. Aber für all diejenigen, die eine problematische und unreine Haut haben und vieles schon erfolglos ausprobiert haben, werden vermutlich die Vorteile des Neostrata Waschgels überwiegen. Gerade Akne-geplagte, sollten einerseits die aknefördernde Bakterienbesiedlung eindämmen (hier kommt das Triclosan zum Tragen) und gleichzeitig aber die Haut nicht zu sehr austrocknen, da dies die Hautbarriere stört und somit das Eindringen von Bakterien in die Haut zusätzlich begünstigt. Zur Aufrechterhaltung der Hautbarriere kommt nun das Gluconolacton ins Spiel, denn es wirkt stark hydratisierend und stärkt die Barrierefunktion unserer Haut.

Mein Eindruck:

Ich muss sagen, nach dem ersten Blick auf die INCI-Liste hatte ich meine Vorbehalte und konnte mir schon ausmalen, wie meine Haut nach der Reinigung faltenfrei im Gesicht spannen würde. Doch das Gegenteil war der Fall: das Gel schäumt leicht, lässt sich gut im Gesicht verteilen und hinterlässt eine sichtbar geklärte und weiche Haut ohne den sonst bekannten Spannungseffekt vieler Waschgele.

Neostrata Intensive Eye Therapy

Sinn oder Unsinn von Augencremes nun mal dahingestellt, manchmal hat man einfach den Eindruck, man könnte mehr tun für diese sensible und dünne Haut um die Augen. Vor allem auch im Winter greife ich abends ohnehin zu einer Extraportion Okklusion, so gebe ich trockenen Stellen und den damit verbundenen Trockenheitsfältchen erst gar keine Chance.

Aber grundsätzlich taugt auch jede Hautcreme als Augencreme, solange sie halbwegs mild formuliert ist. Problematisch kann es eventuell werden, wenn die jeweilige Creme ein hohes Spreitverhalten hat, sprich, wenn sich die Creme schnell und leicht auf der Haut verteilt. Daher zeichnen spezielle Augencremes meist auch durch ein niedriges Spreitverhalten aus, um zu vermeiden, dass die Creme auch in die Augen gelangt.

Das sagt Neostrata:

SynerG Technologie 6.0: 6 % NeoGlucosamine™, Peptide, Hyaluronsäure, Apfelstammzellextrakt, Vitamin E, Koffein

Gut verträgliche, hochwirksame Augencreme zur Korrektur aller Schönheitsfehler rund um die Augen. Mildert Fältchen und aktiviert die Kollagenproduktion. Reduziert Augenringe und schützt vor freien Radikalen. Augenärztlich getestet.“

Inhaltsstoffe (INCI): Aqua, Dimethicone, Cyclopentasiloxane, Polysilicone-11, Acetyl Glucosamine, Glycerin, Cyclohexasiloxane, Nylon-12, Silica, Octyldodecyl Stearate, Tocopheryl Acetate, Palmtoyl Oligopeptide, Palmitoyl Tetrapeptide-7, Sodium Hyaluronate, Caffeine, Malus Domestica Fruit Cell Culture Extrakt, Butylene Glycol, Lecithin, Isohexadecane, PEG-10 Dimethicone, Caprylyl Glycol, Polysorbate 60, Citric Acid, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Isostearic Acid, Ammonium Polyacryloyldimethyl Tarate, Xanthan Gum, Chlorphenesin, Phenoxyethanol, Caramel, Cl 19140.

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Beim Blick auf die Inhaltsstoffliste wird schnell klar: hier wurde nicht an Silikon gespart. Persönlich verwende ich spezielle silikonhaltige Pflegeprodukte für bestimmte Anwendungen sehr gerne. So habe ich z.B bei der Pflege von Narben, insbesondere auch alten Narben, tolle Ergebnisse erzielen können: feineres Hautbild und ein deutliches Verblassen der Narbe. Gerade in der medizinischen Hautpflege spielen Silikone eine große Rolle, weshalb ich es falsch finde, sie in einem Rundumschlag über einen Kamm zu scheren.

Dies war nur eines der Beispiele, weshalb Silikone in Pflegeprodukten durchaus eine Daseinsberechtigung haben können. Problematisch wird es meiner Meinung nach dann, wenn sie keinerlei sinnvoll begründete Formulierung haben und stattdessen verwendet werden, um dem Anwender ein subjektiv gutes Hautgefühl zu geben, ohne eine tatsächliche Pflegewirkung zu liefern. Oft findet sich das bei Hand- und Hautcremes. Die Haut fühlt sich derart glatt und seidig an, aber außer diesem Gefühl – das zugegebenermaßen auch nicht jeder mag – ist nicht viel zu erwarten. Man sollte also genau hinschauen, welche silikonhaltigen Produkte Sinn machen und welche man sich getrost sparen kann.

So sind silikonhaltige Formulieungen oft sinnvoll, wenn die enthaltenen Inhaltsstoffe, z.B. bei bestimmten pH-Werten formuliert sein müssen, um wirksam zu sein. Das jedoch ist oft schwierig wenn der eine Inhaltsstoff ein saures, der andere ein neutrales Milieu benötigt. Bei silikonbasierten Produkten hat man dieses Problem nicht, da der pH-Wert nur in wässriger Lösung gehalten werden kann bzw. nur in wässriger Lösung gibt es überhaupt einen pH-Wert. Ein anderer Grund Inhaltsstoffe auf Silikonbasis zu formulieren, betrifft deren Löslichkeitsverhalten und die Effektivität der Hautpenetration. Gerade fettlösliche Stoffe haben es schwer in die Haut einzudringen, wenn sie nicht in einem entsprechenden (fettigen) Lösungsmittel vorliegen.

Wer mehr über Silikone bzw. Dimethicone in Pflegeprodukten wissen möchte, kann sich gerne auch mal im dazugehörigen INCI-Wiki umsehen.

Mein Eindruck:

Mit diesem kleinen Ausflug über den Sinn von Silikonen in Pflegeprodukten, schließe ich nun auch schon nahtlos an meinen persönlichen Eindruck der Neostrata Intensive Eye Therapy an. Wie bereits erwähnt, sind Augencremes nicht unbedingt notwendig, jedoch gibt es gewisse Vorteile, die selbst mich überzeugt haben. Die Neostrata Augencreme besticht mit einem wunderbaren Hautgefühl, bei welchem ich tatsächlich über den Tag hinweg profitiere. Mir ist das bisher bei kaum einer anderen Creme so aufgefallen, aber selbst nach einigen Stunden hatte ich um die Augen eine ebenmäßige, frische und glatte Haut. Zu verdanken hat man diesen Eindruck nicht zuletzt der Ansammlung verschiedener Silikone aber auch den feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie: Acetylglucosamin (wird in der Haut zu niedermolekularer Hyaluronsäure gespalten), Glycerin und Hyaluronsäure. Noch etwas Vitamin E und Koffein für den Frischekick – mir gefällt das Produkt.

Auch wenn mich diese Creme rundherum überzeugt hat, ist sie für mich persönlich kein must-have. Wer seiner Augenpartie etwas gutes tun will, wird hier dennoch fündig und macht sicherlich nichts falsch.

Neostrata Ultra Moisturizing Face Cream

Einen Moisturizer zu finden, den man so wirklich gern hat, ist oft mit langem Ausprobieren verschiedener Produkte verbunden. Zumindest bei mir ist das inzwischen schon lange so, dass ich ein und das selbe Produkt verwende und kaum noch Experimente mache. Wenn  mir nach Veränderung ist, so mache ich das in der Regel über Seren oder Treatments. So ganz ist mir ein Moisturizer mit PHA aber doch nie aus dem Sinn gegangen, weshalb ich während der letzten Monate der Neostrata Ultra Moisturizing Face Cream für meine Abendroutine eine Chance gegeben habe.

Das sagt Neostrata:

„10 % Gluconolacton, Vitamin E, Nachtkerzenöl.

Feuchtigkeitsspendende, regenerierende Creme zur täglichen Pflege. Wirkt antioxidativ, mildert Rötungen und schützt vor ersten Zeichen der Hautalterung. Bei empfindlicher oder zu Rosazea neigender Haut.“

Inhaltsstoffe (INCI): Aqua, Gluconolactone, Butylene Glycol, Isocetyl Stearate, Glyceryl Stearate, PEG-100 Stearate, Isododecane, Triethanolamine, Cyclopentasiloxane, Palmitic Acid, Stearic Acid, C12-15 Alkyl Benzoate, Dimethicone, Diisostearyl Malate, Cetyl Ricinoleate, Cetearyl Alcohol, Tocopheryl Acetate, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Cyclohexasiloxane, Myristic Acid, Magnesium Aluminum Silicate, Steareth-2, Xanthan Gum, Disodium EDTA, Caprylyl Glycol, Phenoxyethanol, Chlorphenesin.

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Was mir zu dieser Creme einfällt? Der Blick auf die INCI Liste sagt mir, hier handelt es sich um eine feuchtigkeitsspendende Creme mit 10% PHA, die mit so allerhand „fettigen“ Substanzen wie Fettsäuren und Fettsäurederivaten daher kommt. Zwischendurch wird noch etwas Silikon eingestreut und schon hat man eine Creme, die bei trockener Haut ganz unkompliziert seinen Zweck erfüllen wird. Die Wirksamkeit des Vitamin E in Form des Tocopheryl acetates dürfte in dieser Konstellation verschwindend geringe Wirkung haben, eventuell schützt es am Ende auch mehr das Produkt als die Haut selbst vor Oxidation. Wer mehr als eine reine Feuchtigkeitspflege erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Trotzdem ist die Creme ein solides Produkt, das sich bei trockener und sensibler Haut gut eignet.

Mein Eindruck:

Gleich beim ersten Auftrag ist mir das deutlich „silikonige“ Hautgefühl aufgefallen. Zwar stört mich das nicht sonderlich, vor allem nicht in einer Abendroutine. Für tagsüber war mir die Creme dann aber einfach zu reichhaltig. Zudem hat meine Haut im Laufe des Tages nachgefettet, etwas mit dem ich sonst nie zu kämpfen habe. Daher bin ich schon nach kurzer Zeit dazu übergegangen, die Creme nur abends zu verwenden. Die Wirkung über Nacht hat mir durchaus gut gefallen. Feine Trockenheitsfältchen waren geglättet, das Hautbild sah ruhig, beruhigt und ebenmäßig aus.

Ganz klar geht die Empfehlung für diese Creme an alle, die zu sehr trockener und sensibler Haut neigen oder diejenigen, die eine reichhaltige Creme für abends suchen. Die vielen fettlastigen Inhaltsstoffe zusammen mit dem Gluconolacton können die Hautbarriere nachhaltig stärken und wiederherstellen. Zusätzliche Benefits sollte man sich jedoch über entsprechende Seren einkaufen.

care | PHAs im Fokus

5 Gedanken zu “care | give me PHA: drei Produkte von Neostrata im Check

  1. Hallo liebste Sarah,

    die PHA Produkte von Neostrata, sind preislich ja schon sehr hoch angesiedelt. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Bionic Lotion mit 100 ml und der Ultra Moisturizing Face Cream oder der Bionic Face Cream von denen, denn da kosten 40 ml ja mehr als 100 ml von Bionic Lotion. Ich habe deinen Rat mit der Okklusiven Creme zusätzlich zur Cerave Cerave Gesichtshidratation Lotion Pm befolgt und das ist bisher recht gut. AHA geht bei meiner super empfindlichen Haut die zu rosacea neigt eher nicht, da soll man dann ja zu PHA greifen.

    Sonnige grüße von der Ostsee

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Sebastian,

      die Bionic Lotion und die Ultra Moisturizing Face Cream sind durchaus unterschiedlich. Von der Lotion wurde mir jedoch schon seitens Neostrata abgeraten, die ist wohl doch sehr „medizinisch“. Die Face Cream empfand ich als sehr angenehm, jedoch habe ich vom PHA nicht viel gespürt,… was vermutlich aber auch einfach darauf zurück zuführen ist, dass ich sonst schon sehr hochkonzentriert mit Glycolsäure unterwegs bin.

      PHA ist milder als Glycolsäure, das stimt grundsätzlich schon. Aber auch ich neige zu Rosacea und habe eher empfindliche Haut, komme jedoch mit Glycolkonzentrationen bis 10% mehr als gut zurecht. Das ist eben auch oft von Haut zu Haut verschieden und lässt sich nicht ultimativ und alleinig vom Hauttyp abhängig machen. Hast Du denn in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Glycolsäure gemacht?

      Liebste Grüße,
      Sarah

      Gefällt mir

      • Mit AHA hatte ich noch keine Erfahrung. Hatte bisher nur ein BHA von Paulas Choice. Wollte mir jetzt zuerst ein AHA holen, hatte dann aber von PHA gelesen. AHA könnte ich also probieren. Gibt es da empfehlenswerte?

        Gestern hatte ich mal bei shenja (incipedia) vorbeigeschaut, da ich mir mal den Test anschauen wollte zu the ordinary, da die ja sehr preisgünstig sind, aber so richtig Bombe scheinen die ja nicht zu sein. 😦

        Ich hatte mal nach einer Alternative für Toner und Reinigungsmilch geschaut. Viele benutzen ja Rosenwasser, wobei Shenja davon abgeraten hat, wegen den Duftstoffen und Kornblumenwasser empfohlen hat oder näher darauf einzugehen und ich finde dazu auch nichts im Netz. Kennst du das und würdest du das als Toner empfehlen? Mizellenwasser ist zu aggressiv bei mir, da wird das Gesicht rot davon.

        Herzlichste Grüße

        Sebastian

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