recap | März 2018

[WERBUNG | da Markennennung] Klar, kann ich machen – will ich aber nicht. Kennt Ihr das auch, dass man oft zu schnell JA sagt und hinterher denkt: hmmm, darauf habe ich eigentlich gar keine Lust. Ok, gut. Jeder von uns muss oft genug Dinge tun, auf die man eigentlich keine Lust hat: Müll rausbringen, Fenster putzen, Steuererklärung… Aber das meine ich natürlich nicht.

Viel eher so Dinge wie gut gelaunt sein, wenn man eigentlich genervt ist. Freundlich zu Menschen sein, die einen schlecht behandeln. Sich für Dinge rechtfertigen müssen, die man doch eigentlich für sich selbst macht und es anderen egal sein könnte. Immer wieder Chancen verteilen und immer wieder einen vor den Latz geknallt bekommen. Manchmal will man da doch einfach nur sagen: HALT, Stopp^^, du wühlst nicht in meinem Leben rum!

Gleichzeitig gibt es aber auch die Dinge, für die man sich selbst gerne mal hinten anstellt. Kompromisse müssen nichts Schlechtes sein – sofern sie nicht einseitig sind und das Geben sich die Waage mit dem Nehmen hält. Ist dies der Fall bin ich eigentlich meistens sehr zufrieden, erst wenn es in Ungleichgewicht gerät, schiebe ich Unmut. Wieso ich damit mein März Recap eröffne? Gute Frage, indeed! Vielleicht wollte ich das einfach mal loswerden und nachdem wir ja geklärt hatten, dass in dieser Blogreihe auch mal etwas mehr Persönliches auftauchen darf, müsst ihr mit meinen semi-sentimentalen Ergüssen leben. So geschafft, versprochen und nun ein Blick auf dem letzten Monat!

You better work bi**h

Anfang März habe ich mich nach Jahren wieder in einem Fitnesstudio angemeldet. Das hatte mehrere Gründe. Einer davon war, dass ich gemerkt habe: mit meinem Freihantel- und Bodyweighttraining zu Hause konnte ich kaum noch Trainingsfortschritte machen. Die Alternative war, entweder neue Gewichte anschaffen (und unser Wohnzimmer entgültig zur Muckibude machen) oder diese Chance nutzen, um das Training mal wieder komplett umzustellen. Ich wollte schon länger mehr funktionales Training machen, das Krafttraining ausbauen, TRX einbinden und endlich mit Yoga beginnen. All‘ das geht zwar irgendwie auch immer ohne Gym, aber einem Studio ist das doch sehr viel einfacher und gebündelt an einem Ort. Ein weiterer Grund ist, dass das Studio mehrere Niederlassungen in München hat, eine davon direkt neben meiner Arbeitsstelle. Der Plan war 2x die Woche in der Mittagspause ein 30 min HIIT einzubauen, was bisher sehr gut klappt. Zusätlich gehe ich 2x die Woche für längere Einheiten ins Training. Seit ich mir zudem den Mobility- und Technikguide von Louisa gekauft habe, macht das Training noch mehr Spaß.

Zum Mobilityguide schreibt Louisa: „Das Mobility Training sollte keinesfalls unterschätzt werden und fester Bestandteil des Alltags sein. Denn es kann nicht nur die Körperhaltung verbessern, Verspannungen reduzieren und das Verletzungsrisiko senken, sondern auch das Training jeglicher Sportart erheblich verbessern.“ Ich muss sagen, das hat mich schon ziemlich angesprochen, habe ich doch von Haus aus eine miserable Haltung, ständig Verspannungen und gefühlt einen ziemlich eingeschränkten Bewegungsumfang! Ich bin gespannt wie sich das in den nächsten Wochen und Monaten durch das (biser komplett vernachlässigte) Mobility-Training verbessern wird.

Workout-Gym-Fitness

Girls Night Evening out

Ok, unter der Woche heißt es bei mir eher um 22 Uhr ins Bett, zudecken lassen (eines meiner Gute-Nacht-Rituale… es gibt kaum etwas, das so heimelig ist) und noch 2 Kapitel im aktuellen Buch lesen. Daher war unser Girls Dinner auch weniger eine Night out, als viel mehr ein gemütliches Abendessen – aber dafür nicht weniger schön! Wir waren zu beim Griechen (Kreta Grill in München, super lecker, aber unbedingt reservieren!), haben geratscht, einen Vino getrunken und sind dann vollgefuttert wieder nach Hause gewackelt. Oft bin ich unter der Woche von der Arbeit so aufgekratzt und gemütliche Abende mit den Liebsten fangen mich jedes Mal wieder ein ❤

A beginners guide to Skincare

Diesen Titel trug der erste Artikel zu einer neuen Blogreihe, die ich in der nächsten Zeit ausbauen möchte. Zunächst hatte ich Bedenken, dass hierfür unter den – vielen und teilweise sehr gut informierten – Lesern kein Bedarf besteht. Aber die Rückmeldungen und Klickzahlen bestärkten mich in dieser Idee. Ich war und bin noch immer sehr überrascht, dass das Feedback auf den kurzen Artikel mit der Ankündigung der neuen Blogreihe so enorm war. Hier könnt Ihr nochmal nachlesen, worum es in der Reihe gehen wird. Auch an dieser Stelle möchte ich Euch erneut ermuntern, mir zu schreiben oder einen Kommentar zu hinterlassen, wenn es ein Thema gibt, über das Ihr Euch einen Artikel wünscht.

Skincare-Hautpflege

Prettyprettywell – ein Interview mit Insa

Habt Ihr schon das Interview gelesen, das Insa mit mir zum Thema (potentiell?!) hormonell wirksame Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten, über Lieblings-INCIs, Pflegeroutinen, Weiblichkeit und (m)ein spannendes Projekt in diesem Jahr geführt hat? Falls nein, schaut unbedingt vorbei! Insa behandelt auf Ihrem Blog unter anderem auch Themen, über die ich mir bis dato tatsächlich kaum Gedanken gemacht habe… vielleicht auch weil ich es nicht musste. Denn Sie hat den Blog gestartet, als sie begann sicht aktiv mit ihrer Amenorrhoe auseinanderzusetzen.

Insa ist ein echtes Multitalent: arbeitet als Social Media Manager, absolviert ein Fernstudium als Ernährungsberaterin, gibt Yogastunden, hat ein Ebook geschrieben und führt dabei noch einen mehr als lesenswerten Blog! Mit der einer Mischung aus bewusster Ernährung, Sport und Mindfulness dokumentiert Insa auf prettyprettywell.com ihre Reise zu mehr Gesundheit und einem besseren Leben. Also wenn das nicht inspirierend ist, weiß ich auch nicht!

recap | Liebling, wie war Dein Monat?

6 Gedanken zu “recap | März 2018

  1. „Viel eher so Dinge wie gut gelaunt sein, wenn man eigentlich genervt ist. Freundlich zu Menschen sein, die einen schlecht behandeln. Sich für Dinge rechtfertigen müssen, die man doch eigentlich für sich selbst macht und es anderen egal sein könnte. Immer wieder Chancen verteilen und immer wieder einen vor den Latz geknallt bekommen. Manchmal will man da doch einfach nur sagen: HALT, Stopp^^, du wühlst nicht in meinem Leben rum!“ – FEEL YOU 100% und ich liebe es soviel Persönliches von dir zu lesen 🙂
    Hab dich lieb, Feli

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  2. Liebe Sarah
    Du meintest ja mal „ her mit den Fragen“! Also: ich habe Mischhaut und bekomme meine Mittesser auf Nase und Kinn einfach nicht weg! Ich peele seit 2 Jahren mit Paula’s Aha täglich und ab und an mit dem BR P 50, das ich auch super vertrage. Jedesmal wenn ich einen Ausflug ins BHA Land versuche, bekomme ich auf der Stelle Pickel und Unterlagerungen. Gleiches Resultat auch bei dem BHA von Benton, das du mal erwähntest.
    Enthält meine Routine evtl. Zu viel Fett? Oder zu wenig Feuchtigkeit?
    Noch eine Frage, ist tägliches Peelen zu viel auf Dauer ( Schädigung der Hautbarriere) ?
    Und im Sommer besser zu unterlassen, trotz täglichem Sonnenschutz selbstverständlich
    Liebe Grüsse

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    • Hallo liebe Mimi,

      nanana, das ist aber nicht wirklich eine Frage für „Skincare-Anfänger“ 😉

      Zu Deiner Routine und ob sie zu viel Fett/Feuchtigkeit enthält kann ich nichts sagen – einfach, weil ich sie natürlich nicht kenne. (Falls Du hier etwas detaillierter werden willst fülle mir doch einfach den Fragebogen auf http://www.skincarecoach.de aus)

      Und zu Deiner 2. Frage: auch hier kann man das so pauschal nicht sagen. Es gilt den Hauttyp und die persönlichen Vorlieben zu beachten, auch natürlich, welche Produkte in welcher Konzentration verwendet werden, fließen in diese Überlegungen mit ein. Ich peele auch weiterhin im Sommer, denn ich will ja auch im Sommer weiter von den jeweiligen Effekten profitieren. Natürlich gibt es auch genug, die im Sommer weniger peelen – aber auch hier: die eigene Haut genau beobachten und dann entsprechend reagieren/entscheiden.

      Liebste Grüße,
      Sarah

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  3. Hallo Sarah!
    Mein erster Gedanke bei deinem Titelbild. „Boah, jetzt eine Portion Frühlingsmöhren in Basilikum-Sahnesoße…“ 🙂
    Zugegeben, ich bin gedanklich noch halb im Winter, habe noch gar keine Sommersachen an meinen Arbeitsort mitgenommen (eines der unpraktischen Dinge an einem Zweitwohnsitz. Man hat nie das da, was man braucht), und schwupps sind es plötzlich 28 °C.
    Gar nicht so leicht, die Balance zwischen Möchte ich / Muss ich / Na gut, Kompromiss zu finden. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Oft kommt dann in einer ruhigen Minute erst der Gedanke, dass man eigentlich Anderes lieber oder auch anders machen würde. Das letzte Jahr ging nach der Promotion immer nur mit Vollgas voraus. Schön eigentlich, aber langsam könnte das Tempo auch gerne mal wieder etwas gemäßigt sein und die wesentlichen Dinge mehr fokussieren.
    Viele Grüße,
    Verena

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    • Hallo liebe Verena,

      bitte entschuldige die längst überfällige Antwort!!!
      Danke für Dein Feedback zum Artikel und das Teilen Deiner eigenen Gedanken zu diesem Thema. Ich finde das immer sehr spannend zu lesen, wie andere das handhaben 🙂
      MIr geht es gerade ganz ähnlich: Tempo zu hoch, ich wäre auch gerne mal wieder der VW Käfer, der auf der Autobahn mit 80 kmh rumtuckert 😉 Ich hoffe, Du findest bald einen Weg für Dich, wie etwas mehr Ruhe einziehen könnte. Wohin hat es Dich denn nach der promotion eigentlich verschlagen?

      Liebeste Grüße und Dir schon mal ein schönes Wochenende,
      Sarah

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