eat | train | care

#eat

Essen: gut essen, gesund essen, bewusst essen. Gewinnt man in letzter Zeit immer mehr den Eindruck, dass essen allein nicht mehr reicht, so ist es im Grunde doch ganz einfach- schon immer gewesen, Stichwort intuitives Essen. Wie schwer es sich in der Praxis dann doch umsetzten lässt, wissen wir alle. Verunsichert durch ständig neue Ernährungsweisen, macht man heute low carb, verzichtet morgen auf Milch und- ach ja- vegan wäre auch noch eine Möglichkeit.

Was genau dabei das Ziel ist, ist so individuell wie der Mensch, der dahinter steckt. Leidet man unter einer Unverträglichkeit, verzichtet man aus gesundheitlichen Gründen auf bestimmte Lebensmittel. Vielleicht möchte man aus ökologischen und persönlichen Gründen tierische Produkte ausschließen. Oder auch, gerade zu Beginn eines jeden neuen Jahres, der all time classic der Neujahrsvorsätze: bis Datum xy möchte ich abnehmen, in meine alte Lieblingsjeans passen, keinen Alkohol mehr trinken, auf Süßigkeiten verzichten und sowieso einen total „healthy-clean-self-optimized“ Lifestyle leben.

Alle Jahre wieder dasselbe. Warum eigentlich? Die Vorsätze des letzten Jahres vergessen, nicht durchgehalten oder doch zu einseitig gewesen? Ziele nicht erreicht oder sie wurden zwar erreicht, konnten aber auf lange Zeit nicht gehalten werden? Ja gut, alles nicht so schlimm, das nächste Jahr kommt mit Sicherheit und damit auch wieder- Überraschung- ein Haufen neuer Vorsätze. Klingt irgendwie anstrengend.

Also hier eine total verrückte Idee: lass‘ es uns dieses Jahr mit  Konsequenz versuchen. Finde eine Ernährungsweise, die zu Dir und deinem Leben passt. Ein Lebensstil, der auf intuitivem und individuellem Essen beruht. Es gibt da einen gern zitierten Satz: „Find a job you love and you‘ll never have to work a single day in your life“. Kleine Transferleistung an dieser Stelle, wie wäre es hiermit?

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Wie man seinen persönlichen „lifestyle“ findet, was ihn definiert und wie man ihr beibehält, wird Teil der Rubrik #eat sein. Wir schauen uns Ernährungskonzepte genauer an und werden versuchen, das zu Grunde liegende Prinzip, in Hinblick auf den menschlichen Stoffwechsel und seine Biochemie, zu verstehen. Neben der Theorie soll die Praxis natürlich nicht zu kurz kommen: Rezepte, regelmäßiges Feedback auf aktuelle Fragen sowie praktische Tipps, die jeder umsetzen kann, sollen hier diskutiert und veröffentlicht werden.


 

#train

In der Medizin werden die Faktoren Ernährung, Schlafverhalten, Stress, Sexualverhalten, der Umgang mit (weichen) Drogen und auch Bewegung unter dem Begriff Lebensstil/ Lifestyle zusammengefasst. Wenn ein Arzt also im Zuge einer Therapie zur „Änderung des Lebensstils“ rät, ist neben der Änderung der Essgewohnheiten auch oft das Einbinden von regelmäßiger körperlicher Aktivität gemeint. Gerade z.B. Typ II Diabetes, eine der Volkserkrankungen des 21. Jahrhunderts, lässt sich oftmals durch eine Änderung des Lebensstils besser in den Griff bekommen, als es irgendein Medikament kann [1]. Nun sind die meisten Menschen zum Glück gesund und werden den oben erwähnten Rat von ihrem Arzt hoffentlich nicht zu hören bekommen, trotzdem macht es natürlich auch für gesunde Menschen Sinn, einen ausgewogenen Lebensstil zu pflegen.

Niemand muss zum Ultra-Triathleten werden, schon morgens vor der Arbeit seine 10 km runterreißen und 5x die Woche ins Gym rennen- es sei denn man will es. Zur Pflege eines ausgewogenen Lifestyles reichen theoretisch schon 3x die Woche 30 min Training. Was man dabei macht, sei einem letztendlich selbst überlassen. Nicht jeder geht gerne laufen, andere motiviert es, bei jedem Lauf weiter und schneller voran zu kommen. Yoga und Pilates, nur etwas was für Frauen?! Kaum eine Trainingskombination ermöglicht zugleich Entspannung und ein effektives Ganzkörpertraining. Verschiedene Fitness-Programme von Jillian Michaels, Zuzka Light oder Kayla Itsines sind so abwechslungsreich, dass theoretisch keiner mehr ein Fitnessstudio braucht. Diese Liste ließe sich noch ewig erweitern und soll doch eines zeigen: die Möglichkeit aktiv zu werden ist so einfach wie nie!

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Auch in der Rubrik #train werden wir regelmäßig den Fokus auf Workouts und Trainings richten, sowie themenbezogene Inputs liefern.

[1] Grams J and Garvey WT, Curr Obes Rep. 2015 Jun;4(2):287-302. “Weight Loss and the Prevention and Treatment of Type 2 Diabetes Using Lifestyle Therapy, Pharmacotherapy, and Bariatric Surgery: Mechanisms of Action.” PMID (PubMed): 26627223


 

#care

Immer mehr Anwender schauen genau hin, was denn nun in ihren Shampoos, Cremes und diversen anderen Kosmetika enthalten ist. INCI-Listen werden studiert und nicht selten wird man in der Parfümerie oder im Drogeriemarkt als potentieller Ladendieb verdächtigt, weil man sich jedes Produkt ganz genau anschaut und die Inhaltsangaben prüft. Doch wo auf der einen Seite viel Awareness herrscht, gibt es auch immer viel Unklarheiten und offene Fragen. Da wird Naturkosmetik pauschal in den 7. Himmel gelobt, während Silikone, Parabene und Konservierungsstoffe zu ultimativen Giften und Feinbildern stilisiert werden.

Hautpflege als erweiterte Lifestyle-Maßnahme ist heutzutage fester Bestandteil der Pflegeroutine, sowohl bei Frauen als auch Männern. Nicht selten werden horrende Summen in Cremes, Seren und Facials investiert. Doch ist der Preis gerechtfertigt, welche Wirkstoffe braucht die Haut und sind diese überhaupt in ausreichender Konzentration im angepriesenen Produkt enthalten? Kaum ein Markt bietet so viel Anlass zum Wundern und Kopfschütteln wie der (deutsche) Kosmetikmarkt. Die Unwissenheit der Verbraucher wird gerne ausgenutzt, es werden Phantasienamen für neuartige Wirkstoffe erdacht, die oftmals wichtig klingen, aber wenig liefern.

Ganz desillusioniert muss man natürlich trotzdem nicht sein, denn es gibt genug Produkte, die nicht überzogen teuer sind, dafür voll wertvoller und wirksamer Inhaltsstoffe. Oftmals haben diese Produkte keinen großen Markennamen und somit wenig Bekanntheit in der breiten Masse. Das aber scheint für viele Anwender nach wie vor ein wichtiges Kaufkriterium zu sein. Nur so lässt sich erklären, warum dreistellige Beträge für Cremes in Tiegeln ausgegeben werden und hochpreisige Seren, deren INCI-Liste mit „Alcohol denat.“ beginnen, keine Ladenhüter sind.

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Wir alle kennen mit Sicherheit diese Personen, die aussehen, als hätten sie den genetischen Jackpot geknackt. Strahlende Haut mit dem gewissen „Glow“, von Falten keine Spur und Augenringe… nie! Niemals. Tatsächlich nur Glück gehabt oder was steckt dahinter? #care soll dazu beitragen, mit Unklarheiten aufzuräumen, essentielle Wirkstoffe in der Hautpflege genauer unter die Lupe zu nehmen (oder vielleicht erst kennen zu lernen), um aus der eigenen und individuellen Pflegeroutine das Beste rauszuholen.

eat | train | care – los geht’s!

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