eat | train | care travels – Viva Las Vegas

Sechs Nächte, vier Mädels, ein Ziel: Las Vegas! 

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Alles fing damit an, dass unsere liebe Ilse irgendwann verkündet hat, sie könne nicht 30 werden, ohne einmal in Las Vegas gewesen zu sein. Im November 2016 ging es straff auf auf eben jenen Geburtstag zu und Ilse hatte Sin City immer noch keinen Besuch abgestattet. Grund genug, ihr zum runden Geburtstag die Flugtickets nach Vegas zu schenken und da man so einen Trip am besten in der Gruppe macht, erklärten sich Sophia, Verena und ich freundlicherweise dazu bereit, Ilse auf ihrer Reise zu begleiten – ganz selbstlos natürlich!

Anfang März war es dann endlich soweit: MUC  – LAS here we come. Auch wenn es immer heißt „what happens in Vegas, stays in Vegas“, will ich euch dennoch zumindest einen kleinen Einblick in unsere Eskapasen und (Fress-)Orgien geben.

Nach einem relativ entspannten Flug landeten wir abends in Las Vegas, nahmen ein Taxi ins Hotel und auch wenn es in der Zeitzone, aus der wir kamen bereits früher morgen war, das Bett war keine Option. Viel zu aufgekratzt und geblendet von den vielen Lichtern der Stadt haben wir unsere bequemen Flugoutfits kurzerhand gegen etwas ausgetauglichere Klamotten getauscht. Cocktail o’clock im The Bond und schon sah die Welt ganz anders aus. Sogar die ersten Jetons wurden auf dem ein oder anderen Roulette-Tisch plaziert. Nennenswerte Gewinne waren jedoch nicht zu verzeichnen und so wurde die Bettanziehungskraft von Minute zu Minute größer.

Nach einer gefühlt viel zu kurzen Nacht – dies sollte sich auch in den kommenden Tagen nicht erwähnenswert ändern – lag ich bereits seit 5.30h wach. Also beschloss ich meine Sportsachen zu packen und das Gym anzutesten. Ein Krafttraining später, waren die Mädels inzwischen bereit für ersten Kaffee des Tages. Nachdem sich der Koffeinpegel wieder im Normalbereich eingependelt hatte, ging es für uns Downtown, wo Sophia und Verena für ihr Shooting eine passende Kulisse aufgetan hatten. Die dabei entstandenen Bilder können sich auf jeden Fall sehen lassen! Nach getaner Arbeit ging es zum Frühstück weiter Richtung Downtown ins Eat – ein Himmelreich für dieses American Breakfast! Überhaupt: Las Vegas abseits vom Strip ist definitiv einen Besuch wert.

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Den ersten richtigen Abend in Vegas läuteten wir mit Wein und einem getting ready für eine lange Nacht im Marquee Club ein. Wenn man den Berichten und Artikeln in Zeitungen, Blogs und Onlinemagazinen Glauben schenken will, ist das Marquee zur Zeit the place to party schlechthin – sagen wir es so: wir wurden nicht enttäuscht und hatten einen wilden Abend. Etliche Drinks später trieben uns die durchgetanzten Füsse und der Unterzucker in den hidden Pizza-Spot des Cosmopolitan. Zurück bei Kräften gab es dann noch eine – sagen wir mal so – irre Afterhour auf dem Hotelzimmer, bevor dann schließlich keiner von uns mehr die Augen offen halten konnte. Keine drei Stunden später war die Ruhe dann auch schon wieder vorbei: der Hunger meldete sich und was ist nach so einer Nacht besser, als sich ein deftiges Frühstück am Pool zu genehmigen?! Das Anstehen am Eggslut war alle Mühen wert, denn derlei Delikatessen sind das Kateressen par excellence und es hieß fit werden für die Backstreetboys am Abend.

Larger than life – die Vegas Show der fünf Jungs hat uns zurück in unsere Teeniezeit befördert: absolute Textsicherheit auch 10 Jahre später, das sagt eigentlich schon alles. Wie auf Wolken, aber auch ziemlich gerädert, fielen wir nach der Show ein ums andere mal in unsere Betten. Wie bereits erwähnt, ein entspannender Wellness-Urlaub war das bei weitem nicht, aber man fliegt auch nicht nach Vegas um ins Spa zu gehen. Getreu dieser Maßgabe stärkten wir uns am folgenden Tag mit einem Frühstück samt Rainbow Latte – oh, so instagrammable! – und machten uns auf den Weg zum Shoppen. Hier ein Kleid, da paar Taschen, Beautyprodukte und diverse Fetzen landeten in den Einkaufstüten. Allen voran Ilse, die irgendwann keinen Fuß mehr in die Geschäfte gesetzt hat, um dem Kaufrausch nicht vollends zu erliegen. Kaum war die Beute wieder ins Hotel verfrachtet, war es auch schon wieder Zeit für den nächsten Punkt auf unserer Bulletlist: kein Vegas Trip ohne Strip-Show. Leider waren die Chippendales out of Town, aber wir sehen das nicht so eng und begnügten uns mit den Jungs von Aussie Heat. Spätestens jetzt war klar: wir leben diesen Trip und lassen kein Cliché aus. Warum auch?! Vegas ist nur einmal im Jahr!!

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Konsequent wie wir sind haben wir das natürlich auch für die restliche Zeit, die uns verblieb so beibehalten: Frühstück bitte immer reichlich und möglichst fotogen, Drink o’clock spätestens ab 13h, Abstecher zum Las Vegas Sign und Fotos zusammen mit einem Elvis-Double, Gondel fahren im Venetian, Achterbahnfahrt (ooops, ist doch mit Looping – sorry, Verena!) im New York New York, Last Minute Souvenir Shopping für die Daheimgebliebenen, Breakfast Buffet im Wicked Spoon, Sonne tanken am Pool, keine Kalorien zählen. Sogar eine tägliche Session im Gym habe ich untergebracht, für mich purer Luxus im Urlaub: genug Zeit zu haben, um jeden Tag Sport zu machen. Wie schön und perfekt war dieser Urlaub! Übereinstimmend haben wir befunden: dieser Trip war einfach irre, wie um alles in der Welt sollen wir das jemals toppen?! Wohin es als nächstes geht, wissen wir noch nicht, aber dass es ein Revival an anderer Stelle geben wird: selbstredend!

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eat | train | care travels

PS: Nachdem ich so viele Fragen zum Thema Beauty- und Skincare-Shopping in den USA erhalten habe, wird es hierzu definitiv noch einen separaten Post geben. In Sachen Essen und Kulinarik, lasse ich euch aber gleich mal folgende Links da:

Frühstück

  • Die besten Pancakes des Urlaubs hatte ich eindeutig im Eat, oh so fluffy – auch wenn ich über die Chicken-Apple Sausage auf meinem Pancake etwas verwundert war… naja, muss man ja nicht essen.
  • Hangover Frühstück: der Drang nach etwas Deftigem war nach einer durchfeierten Nacht entsprechend hoch und selbst mit der Bestellung “Einmal die Karte, bitte” hätte man im Eggslut nichts falsch gemacht.
  • Sind wir mal ehrlich, uns hat in erster Linie diese Rainbow Latte neugierig gemacht. Aber ganz abgesehen davon, dass das im Grunde auch nur Kaffee war, ist das Samba Latte ein unkomplizierter Frühstücksspot. Leckere Bagel, Fruchtsalat, Bananabread und Granola gehen einfach immer.
  • Raus aus dem Zimmer, rein in den Aufzug, 16 Stockwerke nach unten fahren und schon standen wir vor dem hauseigenen Brunch Buffet, das wirklich keinen Wunsch offen ließ: eine Omlette-Station, Früchte, bagel, Cereals, Pancakes, Eierspeisen, French Toast, für die Carnivore bergweise Bacon, Braten und Wurst. Weiter ging es mit Salat, Sushi, Asia Food, einer riesigen Dessertauswahl, Sorbets, Parfaits – wer im Wicked Spoon nicht satt wird, hat etwas falsch gemacht.
  • Wo gibt es das schon?! Eine Karte, auf der sich gleichermaßen gesunde und ziemlich ungesunde Speisen tummeln: healthy side vs. happy side. Nicht umsonst nennt sich das Skinnyfats auch das “The best restaurant in the entire galactic system”. Wir hatten dem nichts entgegen zu setzen:

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Dinner

  • Das PF Changs haben wir in erster Linie wegen seiner praktischen Lage gewählt… zum Konzert der Backstreet Boys in die Konzerthalle des Planet Hollywood waren es nur wenige Schritte. Wäre man tagsüber am Hotel vorbeigelaufen, man hätte man das chinesische Restaurant es vermutlich kaum bemerkt. Aber das Essen war lecker, das Ambiente schön und wir hatten ein entspanntes Dinner. Es gab hausgemachten Ice-Tea und ein Kokoswasser-/Kokosmilch Erfrischungsgetränk. Letzteres war leider wahnsinnig süß, aber nachdem ich es mit Wasser gestreckt hatte, super lecker – in love with the coco ❤
  • Sake Rok – leckerstes Sushi und alle 30 min eine Art Show. Solche Läden sollte es in Deutschland auch geben, wir hatten einen unglaublich lustigen Abend mit der Crew des Sake Roks. Ach, und das Dessert – Honey Toast – eine Art French Toast Turm mit Eiscreme und frischen Früchten hat uns zwar fast ins diabetische Koma befördert, war aber absolut zum niederknieen und ich träume heute noch davon.
  • Unseren Abschlussabend verbrachten wir fast schon gediegen und sehr entspannt im Off the Strip, einem American-Italian Crossover Restaurant. Interessanterweise gab es sogar einen deutschen Riesling auf der Karte, aber empfehlen würde ich den nicht unbedingt – selten so einen süßen Riesling getrunken.
  • Im Beauty and Essex sind die Röcke kurz, die Ausschnitte tief und die Cocktails so lala. Dafür war das Essen fantastisch und wieder einmal hat mich das Dessert kurzzeitig zum hyperventilieren gebracht. Ein Schokokuchen mit aufgetrürmtem Marshmallow-Topping, ok ciao!

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11 Gedanken zu “eat | train | care travels – Viva Las Vegas

  1. Das klingt wirklich nach einem Traum-Trip! ich habe leider nicht wirklich Mädels, mit denen ich so etwas machen kann – und meine Jungs würden die Krise bekommen beim Beauty Shopping 😀
    Las Vegas steht für irgendwann nach dem Studium auch auf dem plan, aber vorher mag ich dann doch noch paar andere Städte angucken ^^

    LG Valandriel

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  2. Wir haben in unseren 1. USA-Urlaub gleich mal eine Rundreise gewagt: NY – Vegas – San Fran – LA. Vegas war, insbesondere nach New York, einfach nur krass 😀 Hat wahnsinnig viel Spaß gemacht Euch bei Eurem Trip auf Snapchat zu folgen!

    Gefällt 1 Person

    • Ohhh ja, so habe ich es bei meiner ersten USA reise auch gemacht: NY – SF – Yosemite Park – Lake Tahoe -Death Valley – Vegas – LA. Das war auch so toll und ich würde nochmal gerne so nen Trip machen, nur diesmal vielleicht noch mehr in die Nationalparks.

      Liebe Grüße,
      Sarah

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      • Hi Sarah,
        oh ja unbedingt! Yosemite und Kings NP waren/sind toll! Bei unserem Kalifornien Trip wäre ich gerne länger geblieben als nur 2 1/2Wochen. Die Kulisse und die Tiere die wir gesehen/erlebt haben, gigantisch toll! In LV waren wir auch 2-3Nächte, aber haben uns leider eher die Hotels angeschaut als Shows (dachte ich würde eine zum Geburtstag bekommen deshalb habe ich nichts im Vornherein gebucht) etc. Auch habe ich mich damals noch nicht so für Beauty/Pflege oder Make Up interessiert.
        Als nächstes würde ich die Ostküste Richtung Kanada hoch oder Yellowstone oder Zion machen wollen 🙂
        LG

        Gefällt 1 Person

  3. Pingback: recap | März 2017 |

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